Kerstin Kämmerer

Kerstin Kämmerer ist eine ehemalige Kriminalhauptkommissarin und war mehr als drei Jahrzehnte bei der Kriminalpolizei tätig. Allein 32 Jahre arbeitete sie bei der Weimarer Kriminalpolizei; darüber hinaus führte sie ihre berufliche Laufbahn auch nach Erfurt.
Während ihrer Dienstzeit ermittelte sie in einem breiten Spektrum schwerer Straftaten – darunter Sexualstraftaten, Tötungsdelikte, Prostitution und Fälle brutaler Gewalt. Zuletzt leitete sie die Soko „Altfälle“, die sich mit ungeklärten Tötungsverbrechen beschäftigte. Gemeinsam mit ihren Kollegen wirkte sie dabei auch an der erfolgreichen Aufklärung lange zurückliegender Tötungsdelikte an Kindern mit.
Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn verarbeitete Kämmerer ihre Erfahrungen als Kriminalistin in dem 2019 im Verlag Kirchschlager erschienenen Buch „Ich töte, was ich liebe – Eine Thüringer Kriminalistin erzählt“. Darin berichtet sie von authentischen Fällen aus ihrer Dienstzeit, rekonstruiert Ermittlungen und beschäftigt sich zugleich mit den persönlichen und psychologischen Hintergründen von Tätern und Opfern. Dabei gibt sie auch Einblicke in die praktische Arbeit der Kriminalpolizei und ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen während der Ermittlungen.
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